Eine Springer-Geschichte

Als ich noch im Bachelor Informatik studierte wollte ich mich näher mit Komplexitätstheorie beschäftigen. Aus der Vorlesung von Prof. Schwentick kannte ich die Parametrisierte Komplexität. Diese hat die grundlegende Idee, dass bei einem Problem ein Teil der Eingabe als Parameter betrachtet wird. Für das messen der Komplexität betrachtet man nur die nicht vom Parameter abhänigen Teile (zunächst solange die nur vom Parmeter abhänige Komplexität berechenbar ist).

Als Basisliteratur in diesem Forschungsfeld kann man die “Parameterized Complexity Theory” von Flum und Grohe ansehen (link). Dieses Buch wollte ich mir auch aus Interesse kaufen. Zu meinem Glück war die Hardcover-Variante des Buches gerade bei Springer im Online-Shop im Angebot. Also griff ich zu!

Einige Zeit später teilte mir dann eine sehr nette Dame per Mail mit, dass das gewünschte Buch nicht lieferbar sei. Mist! Sie könne die Bestellung aber gerne offen lassen, und ich würde das Buch bekommen, sobald es wieder lieferbar sei. Dem stimmte ich zu. Das war 2013….

Jährlich zum Jahrestag bekam ich dann wiederholt eine E-Mail von Spring. Die Bestellung sei immer noch offen. Ich solle mich melden, falls ich kein Interesse mehr an dem Buch hätte, dann würde man die Bestellung stornieren. Da ich das Buch aber wirklich günstig bestellt hatte, etwa halb so teuer wie der aktuelle Preis, dachte ich mir: So leicht kommt ihr mich nicht davon! So ging 2014 und 2015 ins Land…

Heute Nacht im 2:11 ereilte mich dann eine E-Mail mit einer Rechnung von Springer. Ich war so verwirrt das ich erst gar nicht verstand wofür diese Geld von mir wollen…

Das Buch sei Versand worden. Ich bin ja mal gespannt ob es nun wirklich ankommt…